„Ich fühlte mich fast schuldig …“
Jede große Innovation wird erst verdrängt, bekämpft oder ausgelacht – bevor sie sich als unentbehrlich erweist.
Dazu heute ein kleines Theaterstück.
Zweifelhafte Hauptrolle:
Ich. 🎭
Erster Akt:
Der Skeptiker
„KI brauche ich nicht.“
Ja, auch ich dachte das am Anfang.
ChatGPT kam im tiefsten Moment meines Lebens, als wir mit der Krebsdiagnose meiner Mutter kämpften. Mein Kopf war nicht frei für Neues.
Außerdem:
Ich war doch der Methoden-Martin:
Ich hatte mir beigebracht, klar zu strukturieren, treffend zu schreiben, schnell zu lesen, Informationen effizient zu verarbeiten. Das ist mein Job, meine Leidenschaft.
So bin ich Autor und der „Kurs-Krengel“ geworden.
Mein Werkzeugkasten war auch ohne KI bestens ausgestattet. 🧰
Dennoch:
Ich urteile ungern über etwas, das ich nicht kenne.
Zweiter Akt:
Die Neugier
Manchmal muss man Neues bewusst einladen. Ein Zeitfenster finden, wo der Kopf frei ist.
Deswegen blockte ich mir eine Woche jeden Morgen zwei Stunden.
Ich probierte ChatGPT mit den Aufgaben, die ohnehin anstanden.
Das Ergebnis war merkwürdig:
Ich hatte weniger Zeit zum Arbeiten. Und am Ende der Woche mehr geschafft.
Es fühlte sich an, als hätte mein großer Bruder meine Mathe-Hausaufgaben für mich* gemacht! (* … ist leider in echt nie passiert! 🤓)
Ich fühlte mich fast etwas schuldig:
„Kann es so einfach sein?“
In diesem Moment wusste ich:
Das muss ich meinen Kunden weitergeben.
Da steckte zu viel Potenzial drin!
Dritter Akt:
Der Sprung ins kalte Wasser
Mein erstes KI-Seminar.
Im Gepäck: Einige Aha–Effekte und Überblicks–Konzepte.
Dennoch schlackerten mir die Knie.
Denn ich wusste nicht, was die Leute erwarten.
Und ich weiß gewiss nicht alles über KI.
Aber ausgerechnet dieser vermeintliche Nachteil wurde mein größter Vorteil: Ich bin kein Nerd!
Ich konnte mich nicht hinter Fachbegriffen verstecken.
Ich musste von der ersten Minute an echte Fragen beantworten. Für Probleme, die Menschen morgens um neun tatsächlich haben.
Deshalb ist meine KI-Schule so geworden, wie sie ist:
Verständlich. 100 % anwendungsfokussiert.
Kein Technik-Geblubber. Kein Hinterherhecheln hinter dem neusten Schrei.
Stattdessen:
Voller Fokus auf das, was dich im Alltag wirklich voranbringend und gleichzeitig entlastet.* ⚙️
Herzliche Grüße Dein
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