Wie weit würdest du gehen, um deine Ziele zu erreichen und Träume zu erfüllen? (Krasse Story)

Unlängst war ich in der 20-Millionen-Mega-2-Molloch-Metropole Mexico City.

Dort habe ich eines Abends einen Pubcrawl gemacht und neben vielen betrunkenen Menschen auch einen ganz Besonderen kennengelernt …

Martin: „Und was machst du hier in Mexico?“
Eric:    „Probewohnen.“

Warum? Bevor ich zu der crazy Geschichte komme, möchte ich dir diesen impressionanten und imposanten Typen kurz vorstellen.

Um Eric zu verstehen, muss man sich seine Unterarme ansehen: Auf dem rechten hat er ein Schwein tätowiert. Das Tattoo erklärt wie die essbaren Teile vom Schwein heißen.

Auf dem linken Unterarm ist eine Weltkarte zu sehen. Darüber steht: „Die Welt gehört dir“ auf Deutsch (Eric spricht kein Deutsch). Und darunter steht auf kroatisch: „Pa ga uzeti“ („…also nimm sie dir!“).

Das ist das Schwein:

Ziele erreichen mit Leidenschaft arbeiten - Eric der Koch hat ein Schwein auf seinen Unterarm tätowiert

Das ist Eric:

Ziele erreichen - für einen großen Traum streben - einer der zielstrebigsten und konsequentesten Menschen die ich kennengelernt habe

… und das ist seine Geschichte:

Eric ist Koch aus Leidenschaft (deswegen das Schwein auf dem Arm). Er sagt, mehr als mit Sprache, kann er jedem Menschen mit Essen – ohne ein einziges Wort mit ihm zu reden – Empfindungen oder eine Kultur näher bringen. Er ist erst 23, aber hat in seiner Heimat San Francisco eine Blitzkarriere gemacht. Vom Koch zum Manager von 2 Restaurants mit Verantwortung für 16 Mitarbeiter.

Doch Eric ist nicht glücklich als Manager. Er will kochen. Und deswegen den Job wechseln. Sein Ziel ist es, bei dem angeblich BESTEN RESTAURANT LATEINAMERIKAS, bzw. zumindestens von Mexico („Pujol“) irgendwann DER Chefkoch zu werden.

Er ist einer der proaktivsten und zielstrebigst-konsequentesten Menschen, die ich kenne. Er hat (noch) kein Jobangebot von dem Restaurant, doch …

  • Er hat alle Mitarbeiter des Restaurants gegoogelt und ihnen auf Facebook und Instagramm unbekannter Weise Freundschaftsanfragen gestellt (Er bezeichnet sich dewegen selbstironisch als „Stalker“).
  • Er würde JEDEN Job machen, um dort reinzukommen: Putzhilfe, Tellerwäscher, Irgendwas. Von dort aus will er sich zum Chefkoch hocharbeiten.
  • Morgen hat er einen Tisch reserviert und will sich darüber für ein Vorstellungsgespräch durchfragen.
  • Das Krasse aber ist, dass er ohne konkretes Jobangebot VORHER extra dafür die mexikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat! Wenn du die politisch-ökonomischen Verhältnisse hier ein wenig kennst, weißt du wie krass es klingt, wenn ein AMERIKANER freiwillig auf MEXIKANISCHE Staatsbürgerschaft wechselt!!!

Und das alles nur für den EINEN GROSSEN TRAUM!

Schon speziell, oder? Ich wollte dich mit der Story zum Nachdenken anregen:

  1. Wie findest du die Geschichte von Eric? Cool? Ist er leichtsinnig? Übertreibt er es? Ist er dumm, alles auf eine Karte zu setzen?
  2. Was ist dein großes Ziel / dein Traum?
  3. Was wärst du bereit dafür zu geben? Wie wichtig ist dir das Ziel wirklich?
  4. Was tust du schon dafür? Wie weit klaffen bei dir Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Welche konkreten Schritte hast du bereits gemacht / dir vorgenommen?

Lass uns diskutieren! Bitte poste hier einen Kommentar und lies, wie andere die Sache einschätzen. Es ist wichtig für dich und hilft dir etwas über dich selbst zu lernen*!


 

*Ach ja: Ein gutes Zielcoaching findest du hier und Inspiration zum Umsetzen und Anpacken deiner Träume gibt es hier, aber das weißt du ja … 🙂



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Kategorie: Träume verwirklichen
Artikel von
am 24.05.2016

15 Kommentare
Thomas G.
27.05.2016

Wow. Tolle Geschichte. Lass uns wissen, wie sie ausgeht!

Ich hoffe, das Eric mit dem Vorstellungsgespräch „Schwein“ hat und sein Ziel erreicht … 😉

Max
27.05.2016

Super Typ, da zeigt sich einmal mehr, was eine wirkliche Leidenschaft bewegen kann. Hoffe für ihn, dass er die Stelle bekommt, aber sollte es nicht klappen, hat er auf jeden Fall einen Sympathisanten mehr ;).

Petar
27.05.2016

Ansichtssache. Ich selber weiss aus eigener Erfahrung: Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Auch wenn Hartnäckigkeit vielleicht ein eher negativer Ausdruck für das ist was ich ausdrücken möchte: Leidenschaft. Mich würde interessieren warum er „Die Welt gehört dir“ auf deutsch und „Pa ga uzeti“ auf kroatisch tätowiert hat. Hat das einen bestimmten Grund? Mich interessiert das weil ich selbst in Deutschland aufgewachsener Kroate bin und das Bild mich direkt angesprochen hat. In einer Sache muss ich ihm auch zustimmen: Essen ist Universalsprache. Genuss, Kunst, Freude, Liebe, Leben.

Anjolien
27.05.2016

Hi,
also ich finde das total super und richtig von ihm. Er ist noch jung, und wenn man noch keine Verpflichtungen wie Kinder hat, sollte er die Zeit nutzen und seine Träume verwirklichen. Ich hätte das genauso gemacht wie er – wobei ich mich frage, ob man gleich die Staatsbürgerschaft tauschen muss… Aber wenn dem so ist, tja, dann los!
Ich hoffe inständig für ihn, dass er das schafft!!!

Verena
27.05.2016

Sehr interessante (Lebens-)Geschichte, wäre aber nichts für mich! Vor allem die Staatsbürgerschaft aufgeben würde ich nie. Ich war mal in der Situation, eine andere annehmen zu können, habe das aber nicht gemacht, weil ich eben in einem Land geboren u aufgewachsen bin und daher dessen Staatsbürgerschaft nicht aufgeben würde. (außer Doppelstaatsbürgerschaft, da hätte ich nichts dagegen). Wünsche ihm aber ebenfalls ganz viel Glück und dass sich sein Ziel erfüllt!

admin
28.05.2016

Leidenschaft! Das finde ich einen guten Punkt. Wenn jemand etwas aus Leidenschaft macht, dann ist das verfolgen eines Ziels kein Kraftaufwand, sondern gibt eher Kraft und Energie …

Martin

Christa Ohlendorf
28.05.2016

Lieber Martin, danke für die Info. Bestelle Eric Grüße: Hochachtung: Er schafft es, denn er ist von sich überzeugt und wird es schaffen, dort angestellt zu werden. Eric ist der Prototyp für eine Traumerfüllung und Beispiel für die seine, egal ob alt oder jung Mitmenschen.
Gruß Christa

Bianca
28.05.2016

Grandios! Mich holt auf halbem weg immer die angst vor der eigenen Courage ein.

Martin
30.05.2016

Hey Bianca, das klingt ganz nach Selbstsabotage! Die „Angst vor Erfolg“ ist leider ein häufiges Phänomen, denn was ist, wenn man großer Traum wahr wird? Was mache ich dann? Wonach strebe ich? Diese Gedanken hemmen uns oft. Beobachte in den nächsten Tagen mal deinen inneren Dialog. Was sagst du zu dir selbst (positiv / neutral / negativ) wenn du über deine Ziele nachdenkst?

Lg Martin

SchAlubs
30.05.2016

1. Ich finde es beeindruckend, was er bereit ist für seinen Traum zu geben und halte es zwar für etwas optimistisch, aber selbst wenn es ihm nicht gelingen sollte (was ich bei seinem En­ga­ge­ment nicht glaube), hoffe ich, dass ihn sein Optimismus auch in dieser Situation zur Seite steht. Es gibt in jeder Lebenssituation etwas Positives.
2. Tja, so genau weiß ich das nicht, aber ich würde gerne meine Bücher zu Ende schreiben und sie vielleicht sogar veröffentlichen. Des Weiteren interessiere ich mich derzeit sehr für Spielentwicklung, würde gerne auf diesem Gebiet eine Karriere anstreben.
3. Bisher bin ich mir da noch nicht sicher…
4. Momentan bin ich dabei mit einem Arbeitskollegen ein Spiel zu entwickeln und ich habe auch vor mir ein Buch zuzulegen, zu C++ für Spieleprogrammierung. Schreiben tu ich immer noch sehr gern, aber mir fehlt ein wenig die Inspiration und die Freizeit.

Anna
30.05.2016

…ist nicht „alles geben“ immer ein Stück weit „alles auf eine Karte setzen“? Wenn jemand, egal, was er tut, immer sein Bestes gibt, wird doch wohl unweigerlich alles, was er anfängt, irgendwann zum Erfolg führen. Das zweite Geheimnis ist der lange Atem, der einem durch die Täler hilft. Eine Prise Mut und ein Quentchen Humor. Erics Rezept ist sehr viel versprechend!

admin
31.05.2016

YEAAHHH! Ein kurzes Update: Eric hat nen Job da bekommen! Was genau weiß ich nicht 100ig aber ich glaube es ist schon direkt als Koch …

Martin (1. Juni 2016)

Tanja
28.08.2016

was für eine geile Story – und wie cool, daß Eric den Job bekommen hat (gibt es schon ein Update, als was?)

Die mexikanische Staatsbürgerschaft dafür annehmen finde ich mutig und fast erscheint es mir unüberlegt. Aber letztlich ist es wohl einfach konsequent. Hut ab dafür!

Nina
11.10.2017

Ich finde es toll.
Denn wenn man sich damit beschäftigt, findet man in ganz vielen Büchern und Theorien, dass das, worauf man sich wirklich fokussiert, was man will und wofür man auch konkrete Schritte unternimmt, auch wirklich zu einem kommt (oder man zu dem).
Ich finde es sehr mutig, diese konkreten Schritte auch zu gehen. Und ich finde es auch sehr bewundernswert, wirklich zu wissen, was man will. Denn ich glaube mittlerweile, dass ich sehr vieles erreichen kann, wenn ich es will. Ich habe nur oft das Gefühl, dass ich nicht genau weiss, was ich eigentlich will oder dass ich mich nicht traue, es wirklich zu wollen (und dafür zu gehen).
Danke für die Geschichte.

Gina Haschke
30.03.2018

Ohne einen Schritt zu tun oder anzustoßen erfolgt keine Bewegung. Man muss also etwas TUN.
Ebenso braucht man eine gewisse Hartnäckigkeit, den gewissen Biss.
Er wird es schaffen, wenn er sein „Lebensschiff“ auf Kurs hält – davon bin ich überzeugt.

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