10 Dinge, die ich in meinen 30ern gelernt habe.. 📝 🙋🏼‍♂️

Au weiha: Ich bin gerade 40 geworden!

Eigentlich sollte ich jetzt laut schreien 😱 oder leise vor mich hinweinen 😭. Schließlich ist nun statistisch gesehen die Hälfte meines Lebens um. Aber nichts davon ist passiert. Ich bin relativ gelassen durch diesen Tag und die Woche gekommen. Mir ist klar geworden, dass jede Lebensphase etwas Gutes und ihre Besonderheiten und Charakteristika hat. Was habe ich in meinen 30ern gerlent?

 

 

 

 

1. Die Welt gehört den Mutigen

Wer wagt, der gewinnt – oder lernt etwas wertvolles. Ich war erstaunt, wie oft ich etwas erreicht habe, nur weil ich mich getraut habe, einfach mal danach zu fragen!

 

2. Weniger ist freier

Je mehr ich mich gelöst habe – von Dingen, Ideen, starren Zielen, Energieräubern, Menschen – desto mehr Zeit und Kreativität flossen in die Dinge, die wirklich zählen.

 

 

3. Das ständige Streben nach dem perfekten Leben strengt an

Mit der Erkenntnis „Ich muss nicht in jedem Moment meines Lebens erfolgreich oder glücklich sein“ konnte ich mehr loslassen – und wurde kurioserweise besser und zufriedener.

 

 

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4. Energie vor Effizienz

Die besten Ideen kommen in Entspannungsphasen. Selbstdisziplin und Fokus gelingen leichter, wenn der Körper eine gute positive Energie hat.

 

 

 

5. Akzeptanz trifft Ehrgeiz

Ich versuche Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind, statt sie mir so zu wünschen, wie ich es gerne hätte. Statt alles ändern zu wollen, kann ich mächtigere äußere Umstände leichter annehmen. So ging z.B. die Corona-Krise bisher emotional an mir total vorbei.

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6. Ich bin ein Mensch, keine Maschine

Mit fortschreitenden Jahresringen sinken das Energielevel und die Zeit, die wir auf der Erde haben. Ich werde brüchiger.

Das Schöne daran:

Ich nehme mich als fehlbarer wahr – und an. Meine jugendliche Hybris zerbröckelt und ich entgegne Schwächen und Menschen, die mich früher aufgeregt haben, nun mit Herzensgüte und Wärme.

Lampenfieber-Pruefungsangst-Was ich gelernt habe- Gehe dahin wo die Angst sitzt - Dr Martin Krengel im Interview beim ZDF zum Thema - Weltreise und Persoenlichkeitsentwicklung

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7. Flow statt Ziel-Fixierung

Ich bin vom klassischen Zeitmanagement weggekommen und schotte mich nicht mehr so stark ab wie früher. Nicht nur meine Arbeit ist wichtig, sondern auch der Moment und die Beziehung zu meiner Familie und meinen Freunden. Ich sehe mehr und mehr die kleinen Dinge und wertvollen Details des Tages.

 

 

8. Ehrgeiz und Erreichtes demütig anschauen

Ziele und Pläne sind wichtig und wichtige Motoren. Sie sind aber immer nur Projektionen. Es kommt immer anders, als du denkst. Eine „Done“ Liste ist genauso wichtig wie die „To-Do“ Liste.

 

 

 

9. Das Korrigieren von „schiefen Gedanken“ ist wichtiger als Techniken

Wenn ich Stress verspüre, war das früher ein Zeichen, schneller zu laufen. Heute ist es eher ein Signal für mich zu stoppen und mich zu fragen „Was kann ich anders machen?“ – „Was kann ich weglassen?“.

Apropos: Ich habe für mich erkannt – das „kleiner denken“, mir ermöglicht flexiblere Lösungen zu sehen und damit weiter zu kommen. Ich habe ein eigenes Buch diesem Korrigieren von „schiefen Gedanken“ und hinderlichen Glaubensätzen gewidmet, es heißt „Dein Ziel ist im Weg„.

 

10. Stop-Taste statt Dauer-Vollgas

Ich habe meine Persönlichkeit in den letzten Jahren stark erweitert. Viele der Erkenntnisse und „Magic Moments“ kamen nicht im Wuseln, sondern im Abschalten. Vor allem Muße-Momente, Langsamkeit, Stille, Innehalten und Meditation haben mir das ermöglicht.

Was bedeuten nun diese Erkenntnisse für dich?

1. Achtsamkeit rockt: Den Großteil meiner persönlichen Entwicklung und Reifer verdanke ich der Reflexion, Achtsamkeit und entspannten Momenten, in denen ich einen besonders guten Draht zu mir habe. Wenn du magst, schau dir meine 30-Tages-Achtsamkeits-Challenge an. Darin habe ich viele meiner Aha-Effekte und gute Entspannungstechniken eingebracht.

2. Motivation für den Nachtisch: Wenn du mehr über die 10 Punkte von oben wissen möchtest: Meine wichtigsten mentalen Änderungen vollziehe ich in meinem neuem Buch „Dein Ziel ist im Weg“ nach …

3: E-Mail-Coaching: Wenn du magst, helfe ich dir, besser abzuschalten und tiefer zu reflektieren. Trage dich dafür gern in mein Gratis-EMail-Coaching-Brief „Brain Update“ ein und ich helfe dir besser zu denken und viel Zeit und Stress im Alltag und bei deiner Arbeit zu sparen.

 

 

 

10 Top-Artikel von Dr. Martin Krengel: 👇🏼

  1. Wie ich meine Beziehung durch eien Speed-Reading-Trick rettete
  2. Willst du 10 Stunden Zeit pro Woche sparen?
  3. Mein bestes Achtsamkeitstraining: Gewinne Gelassenheit in nur 30 Tagen
  4. Loslassen lernen und perfekt durch die Woche kommen
  5. Der Biorhythmus: Das Geheimnis deiner Energie
  6. Hilfreiche Videos findest du auf Youtube
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  8. – 10:

 

Golden Rules ★★★★★ (Motivationsbestseller) 

 

Perfektionismus ablegen: „Ich bin nicht perfekt“ – na und? | Eine persönliche Geschichte

 

Lernen | Leisten | Leben: Meine 5 wichtigsten Bücher

Ratgeber-Bestseller-und-Bücher-von-Dr.Martin-Krengel-zum-Zeitmanagement-Lernen-Motivation-Konzentration-und-Marketing-Reisen-570x571

 

 

 

 

Die Lebensphasen (Weitere Gedanken)

 

Die Lebensphasen

Besser Leben - freier denken - gelassener werden - 10 Dinge die ich in meinen 30igern gelernt haben - keine Midlife-Crisis! - Dr Martin Krengel - 40 Jahre alt

Hier mal ein – stark verkürzter – Zoom auf wichtige Themen in den verschiedenen Lebensetappen:

 

Die Lebensphasen bis 40+
  • Die Kindheit, wird stark durch Ängste und Bedürfnisse, sowie durch die Abhängigkeit der Eltern geprägt. Doch später sehnen wir uns danach zurück – denn wir mussten uns um nix einen Kopf machen.
  • In der Teenie-Zeit formt sich dein eigenständiger Charakter und Selbstbild – leider ist das eine sehr brüchige unsichere Zeit, in der wir uns stark an den Meinungen anderer orientieren. Unsere Herkunft und soziales Umfeld haben großen Einfluss auf unsere Psyche.
  • In den 20ern wechseln wir meist das Umfeld. Mit Ausbildung, Studium und erstem eigenem Zimmer sind wir erstmals wirklich frei selbst zu wählen, mit wem oder was wir unsere Zeit verbringen. Sich viele verschiedene Impulse zu suchen und viel zu lesen, zu reisen und mit inspirierenden Menschen Zeit zu verbringen ist wichtig, um die eigene Persönlichkeit in verschiedene Richtungen zu erweitern. Die 20er sind aber ebenso noch viel mit psychologischen Wellen geprägt. Wechselnde Menschen, Jobs und die Unsicherheit, welcher Weg der richtige ist, bestimmen unser Denken und Fühlen.
  • Die 30er sind eine Phase der Stabilisierung. Für viele folgt der Nestbau – andere geben hier erst richtig Gas und leben ihre neu gewonnenen Freiheiten aus.
  • Über alle anderen Lebensabschnitte will ich nicht mutmaßen, ich schreibe nur über Dinge ich erlebt habe und in die ich mich wirklich einfühlen kann. Immerhin: Die 40er, sagen viele die „drüber“ sind, werden die besten Jahre: Einkommen, Wissen und Können, kognitive Fähigkeiten, emotionale Stabilität – all das ist hier meist weit entwickelt – viele starten hier durch oder kommen bei sich an. Ich fühle sehr gut, dass ich gut in mir gereift bin (siehe meine 10 Punkte unten)

Natürlich ist das sehr individuell. Wichtig in jedem Fall ist uns einzugestehen, dass wir mit „18“ zwar vor dem Gesetz „Erwachsen“ sind – aber mit unser psychologischen, das heißt mit unser mentalen und emotionalen Entwicklung keineswegs fertig sind.

 

 

Weitere Gedanken: 💭

Lebe so, als ob jeder Tag der letzte wäre.

… dieses Zitat finde ich Quatsch. Wer so lebt, ist Alkoholiker oder Schokisüchtig.

Ich versuche hingegen, Produktivitäts- mit Entspannungs- und mit Abenteuerphasen abzuwechseln. Ich versuche mein Leben so zu leben, dass weder der 80-jährige Martin etwas stark bereuen würde, aber auch der jetzige Martin das tut, was er jetzt gern ausprobieren will. Natürlich geht nicht alles, aber mehr als du denkst! Mein Motto ist, „Wer sich nicht bewegt, bewegt nichts“ oder:

Emotion comes from Motion“

Zu diesem Motto hier mal eine visuelle Reflektion als Inspiration, die ich von meinem 37. Lebensjahr damals gemacht habe:

 

 

 

 

Golden RulesIn dem Buch hat man sie alle auf einen Blick: die goldenen Regeln zum Erfolg. So frisch und übersichtlich hat man sie selten gesehen.
Der Tagesspiegel

Hier findet jeder etwas Motivierendes und Inspirierendes. Vor allem überzeugt der unkonventionelle Ratgeber durch seine persönliche und humorvolle Art.

 

 

Die „Bestnote“ präsentiert ein krisensicheres 10-Schritt-Lernsystem, das dich zuverlässig zur perfekten Prüfung navigiert.

Das Buch hat bisher über 50.000 begeisterten Lesern zu besseren Noten verholfen und beinhaltet über 100 Grafiken, Checklisten, Tabellen. Es vereint erstmals Lernpsychologie mit sehr praktischen Zeitmanagement- und Konzentrationsmethoden – die alle erprobt und mit über 5.000 Seminarteilnehmern gemeinsam getestet sind.  Weitere Infos

 

 

 

 



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    Kategorie: Brain Productivity
    Artikel von
    am 11.04.2020

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    Martin Krengel – strukturiert denken, beherzt handeln

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